USV-Anlagen 2017-04-13T21:49:50+00:00

AdPoS USV-Anlagen

Unsere AdPoS USV-Anlagen gliedern sich in drei Gruppen:

Einphasige USV-Anlagen

(Line Interaktive)

Einphasige USV-Anlagen

(Online Doppelwandler)

Dreiphasige USV-Anlagen

(Online-Technologie)

Wann benötige ich eine USV?

Computersysteme, Server, Telekommunikationsanlagen, Fertigungsstraßen und viele weitere elektronische Verbraucher sind auf eine kontinuierliche und unterbrechungsfreie Stromversorgung angewiesen. Unser Versorgungsnetz liefert zwar in der Regel diesen Strom, doch auf dem Weg zum Endverbraucher wird er nicht selten von den verschiedensten Störfaktoren beeinflusst. Mit unseren leistungsstarken Strommess- und Analysesystemen lassen sich versteckte „Stromprobleme“ in Ihrem Versorgungsnetz aufspüren und dauerhaft lösen. Durch die „Deregulierung der Stromversorgung“ in Deutschland und Europa werden die Risiken für schlechtere Stromqualität im Versorgungsnetz größer.  Dies macht sich in Form von Spannungsspitzen, Spannungseinbrüchen, Ober- und Unterspannung sowie „Verseuchung“ durch Oberwellen, bemerkbar.

Schäden an der Hardware oder ein Komplettausfall Ihres Computers, Servers, etc. können die Folge sein. Wenn Sie Glück haben, gehen dabei nur die im Arbeitsspeicher befindlichen Daten Ihres PCs auf Nimmerwiedersehen zwischen Ihren Speicherchips verloren. Richtig schlimm wird es aber, wenn Ihre Hardware betroffen ist und Sie diesbezüglich Ausfallzeiten von mehreren Stunden hinnehmen müssen.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Stromqualität wesentlich verschlechtert. Hauptsache ist die Deregulierung des Strommarktes. Die EVO´s haben als erste Maßnahme den Service reduziert, um Kosten zu sparen. Große Ausfälle wie z. B. im Osten von USA und in Europa sind uns noch gut in Erinnerung. Nach Erhebungen des Council of European Energy Regulators mussten italienische Stromkunden 2007 mit durchschnittlich 191 Minuten Stromausfall rechnen. Damit hat Italien die schlechteste Versorgungssicherheit in Westeuropa, vor Norwegen (180), Schweden (152), Großbritannien (63), Frankreich (57), Niederlande (25) und Deutschland (15). Dies ist zum Teil das Ergebnis von übertriebenen Deregulierungsaktionen. Umsowichtiger ist die Selbsthilfe, damit wirtschaftliche Schäden und Nachteile in Grenzen bleiben.

Es gibt allerdings einen wirkungsvollen und preiswerten Schutz! Durch die Installation einer Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) wird sichergestellt, daß der zu versorgende kritische Verbraucher (PC, Server, Rechenzentrum) mit kontinuierlichem, geregeltem und gefiltertem Strom versorgt wird. Kommt es zu einem Stromausfall im Versorgungsnetz, wird der Verbraucher über die USV gespeist. Eine entsprechende Software, welche die USV mit dem Rechner verbindet, sorgt nach Verbrauch der Batteriekapazität dafür, dass der Rechner ordnungsgemäß heruntergefahren wird und keine Daten verloren gehen.

USV-Systeme von AdPoS bieten jedem Anwender eine maßgeschneiderte Lösung für vorhandene „Stromprobleme“. Welche USV hierbei für Sie die „richtige“ ist, erfahren Sie auf den entsprechenden Produktseiten.

Große Historische Stromausfälle

9.11.1965: Im Nordosten der USA und in vielen Teilen Kanadas fällt der Strom aus (Blackout). Etwa 30 Mio. Menschen waren davon betroffen. Erst nach 6 Tagen wurde der Auslöser gefunden: ein defektes Stromrelais in Ontario (Kanada).

13.7.1977: In New York City und in Gebieten des Landkreises Westchester nördlich von New York fiel in der Nacht durch Blitzeinschläge der Strom aus.

Jahr 2000: In Kalifornien gibt es regelmäßig Stromausfälle aufgrund von Energieknappheit. Insbesondere im Jahr 2000 kam es vermehrt zu Stromausfällen durch eine künstlich herbeigeführte Stromknappheit, da einige Betreiber ihre Kraftwerke vom Netz nahmen, um die Marktpreise zu manipulieren.

14.8.2003: Es kam zu einem großflächigen Stromausfall im Nordosten der USA sowie in Teilen Kanadas. Der Ausfall ist die Folge einer Marktaufsplitterung und mangelnder Investitionen nach der Deregulierung des Strommarktes.

24.9.2003: In Südschweden und Dänemark fiel der Strom aus. 3,5 Mio. Menschen hatten stundenlang keinen Strom mehr. Schuld daran soll ein Unwetter oder Reparaturarbeiten in dem schwedische Kernkraftwerk Oskarshamm gewesen sein.

28.9.2003: In Italien und der Vatikanstadt kam es durch die Unterbrechung zweier Stromleitungen aus Frankreich und der Schweiz zu einem Stromausfall.

12.7.2004: In Athen und Umgebung kam es knapp einen Monat vor den Olympischen Spielen zu einem stundenlangen Stromausfall. Die Ursache hierfür war ein sogenannter Spannungskollaps.

22.6.2005: Das gesamte Eisenbahnnetz der Schweizerischen Bundesbahnen SBB wurde um 17:08 Uhr durch eine aufgrund Überlast automatisch abgeschaltete 132-kV-Übertragungsleitung mitten in der Rushhour lahm gelegt. 200.000 Pendler steckten in rund 1.500 Zügen fest. Nach 3 Std. konnte die Stromversorgung wieder hergestellt werden.

25.11.2005: Nach heftigen Schneefällen ereignete sich im Norden Nordrhein-Westfalens sowie in Teilen Südwest-Niedersachsens einer der größten Stromausfälle in der Geschichte der Bundesrepublik. Von rund 250.000 betroffenen Menschen waren viele bis zu drei Tage lang völlig ohne Strom, einzelne Gehöfte u. Ortschaftsteile sogar über fünf Tage. Erste Schätzungen gingen von einem wirtschaftlichen Schaden von 100 Mio. € aus.

4.11.2006: Kurz nach 22:00 Uhr waren Teile von Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Österreich, Spanien teilweise bis zu 120 Minuten ohne Strom, und sogar in Marokko waren die Auswirkungen spürbar. Betroffen waren bis zu 10 Mio. Haushalte in Europa.

10.07.2007: Um 16:15 Uhr gingen bei 150.000 Düsseldorfern in zwölf Stadtteilen die Lichter aus. Der Ausfall war in den meisten Stadtteilen nach 45 Minuten behoben.

30.01.2008: Um 17:36 Uhr fiel im Osten und Westen von Karlsruhe der Strom teilweise bis zu 2 Stunden aus. Ursache war ein Trafobrand in einem Umspannwerk des Heizkraftwerks West.

25.06.2008: Aufgrund von Stromausfällen im internationalen EM-Fernsehzentrum der UEFA in Wien (IBC) wurde die Fernsehübertragung des Halbfinales Deutschland-Türkei der Euro 2008 weltweit zweimal unterbrochen.

9.04.2009: In der Kasseler Innenstadt fiel für 45 Minuten der Strom aus. Ursache für den Stromausfall, von dem 40% der Haushalte in Kassel Mitte betroffen waren, war ein Leitungsfehler.

15.11.2012: Stromausfall München – Eine Stunde lang Chaos: Größter Stromausfall in zwei Jahrzehnten; in weiten Teilen der Metropole herrschte eine Stunde lang Chaos. Fast eine halbe Million Menschen standen im Dunkeln. Mitten im Berufsverkehr blieben U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen stehen. Ampeln fielen aus. Kurzzeitig ging auf den Straßen nichts mehr. Den Stadtwerken zufolge löste ein Schaden an einer Freileitung den Blackout aus.